Mittwoch, 17. Mai 2017

Als RETTI in die Feuerwehr eintrat

Früher übten wir die Personenrettung entweder an unseren Kameraden oder einem ausgestopften Overall. Beides war nicht ideal. Menschen kann man beim Üben unabsichtlich verletzen und sie neigen zum Helfen, sind also nicht wirklich leblos. Der Overall war immer zu leicht, egal womit wir ihn ausstopften. 

Da fiel uns eine Bauanleitung für einen Schlauchdummy in die Hände, die wir etwas abwandelten, um uns eine eigene Rettungspuppe bauen zu können, und so trat RETTI in unsere Wehr ein.

RETTIS Entstehung


Seit dem ist der fünf B-Längen schwere Kamerad das perfekte Übungsobjekt für die Menschenrettung.

Er ist sehr widerstandsfähig, ziemlich schwer, aber nicht zu schwer, total leblos und ausreichend sperrig, dass man sich wirklich anstrengen muss, ihn fachgerecht und sachgerecht zu retten und zu versorgen.

Wir werden RETTI und seiner kleinen Schwester RETTINE sicher noch in vielen Posts von unseren Übungsabenden begegnen. 

Hier noch ein paar weitere Bilder von der Arbeit an und mit RETTI:


RETTI als Unfallopfer im TH Training

Alleine ist RETTI kaum zu handhaben.
Fast wie eine bewusstlose erwachsene Person.

Zu zweit kann man RETTI schon ganz gut aus dem Gefahrenbereich bringen.
Aber weitere Strecken sind schon ganz schön anstrengend.

Hier noch ein kleines Video vom Tag, als auch RETTIS kleine Schwester RETTINE in unsere Wehr eintrat: